Moon Knight Vol. 1: The Midnight Mission

Marvel

Nach dem kurzen Age of Khonshu (siehe Avengers Vol. 7), in dem der Mondgott versucht hat, die Weltherrschaft an sich zu reißen, hat Moon Knight sich wieder eingekriegt. Er hat als Mr. Knight eine Agentur gegründet, an die man sich wenden kann, wenn man den Helden braucht: die Midnight Mission. So etwa gegen Vampire in der Nachbarschaft. Moon Knight macht die Untoten endgültig kalt, außer wenn sie unfreiwillig zu Vampiren gemacht worden sind. Eine von diesen Opfern darf dann für ihn als Sekretärin arbeiten.

Obwohl sich Marc Spector mittlerweile als Priester in Khonshus Diensten versteht (trotz seines Judentums), sucht sich der Mondgott einen weiteren Handlanger, denn Fäuste kann man ja mindestens zwei haben. So kämpft also Moon Knight gegen eine böse Variante seiner selbst: Hunter’s Moon, was aber schneller erledigt ist als gedacht, nur um dann gegen einen Schurken mit dem einfallslosen Namen Zodiac zu kämpfen, der ebenfalls schneller erledigt ist als man irgendein Interesse für ihn entwickeln kann – auch dank Hunter’s Moon, der plötzlich einer von den Guten ist, denn Konversion geht in Comics bekanntlich sehr schnell.

Außerdem taucht auch noch die Katzenlady Tigra auf, zwischendurch erklärt Marc Spector mal wieder einer Psychiaterin lang und breit Motivation und Handlung – wie schon bei Jeff Lemire und zuvor.

Zeichner Alessandro Cappuccio lässt all diese Mittelmäßigkeit überdurchschnittlich dynamisch und spektakulär erscheinen.

>> Moon Knight Comics

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