Daredevil/Spider-Man (2001)

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Marvel

Ein Drogendeal ist schiefgegangen, es gibt ein Dutzend Tote. Ein Anschlag wurde auf ein Casino verübt. Für Daredevil und Spider-Man steht fest: Jemand hat es auf Wilson Fisk abgesehen. Es sind sogar vier: Stilt-Man, Gladiator, Copperhead und Owl. Gemeinsam greifen sie den Kingpin in seinem Hauptquartier an – mit einem Hubschrauber und Raketenwerfern.

Fisk überlebt, Matt Murdock wird zu seinem Anwalt und schickt Foggy zusammen mit Natasha Romanov (Black Widow) los, um seinen Fall zu untersuchen, während Matt als Daredevil mit Spider-Man die coolen Heldenaufgaben löst, sprich: Superschurken verprügeln. Die ach so geniale „Gang of Four“ fällt schnell, Kingpin will dann mit ihnen abrechnen, aber dann erweist sich Copperhead als rechte Hand des Satans, der alles in Chaos stürzen will …

Klingt bescheuert – ist auch so. Selbst nach Superheldenstandards. Emotionaler Höhepunkt ist, als  Spider-Man pietätlos seine blöden Sprüche abspult und Daredevil ihn zurechtweist. Dann muss er sich was von Spider-Man anhören: Es ist halt seine Art, mit dem Wahnsinn umzugehen. Am Ende stellen sie fest, was für ein gutes Team sie trotz der Meinungsverschiedenheit sind, aber eigentlich haben sie den Fall gar nicht zusammen gelöst, sondern ein plötzlich geläuterter Owl greift als Deus ex machina ein.

Wertung: Zwei bis drei Schmunzler.

>> Paul Jenkins/Phil Winslade: Daredevil/Spider-Man #1-4, 2001. Erschienen in: Marvel Knights Daredevil by Bendis, Jenkins, Gale & Mack: Unusual Suspects (2018)

Mehr zum Thema: 

>> Daredevil-Comics

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