Fantastic Four #7 (1962): Prisoners of Kurrgo, Master of Planet X

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Marvel

Die Fantastischen Vier bekommen mal wieder Ärger aus dem Weltall: Kurrgo, Herrscher von Planet X, hat ein Problem: Ein Asteroid rast auf seinen Planeten zu und droht, bald alle fünf Milliarden Bewohner auszulöschen. Man hat zwar eine hochentwickelte Raumfahrttechnik, aber nur zwei Raumschiffe, die nicht ausreichen, um alle zu retten. Bisher fand man das Weltall nicht uninteressant, aber immerhin interessant genug, um die FF auf der Erde zu beobachten. Also fliegt Kurrgo zur Erde, um die Helden dazu zu zwingen, ihnen zu helfen.

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Kurrgo hat die FF ganz genau beobachtet. (Marvel)

Die FF schlagen sich mit einem ganz anderen Problem herum: Sie sind eingeladen zu einem Abendessen bei der Regierung in Washington D.C. Trotz der hohen Ehre haben die vier absolut keine Lust dazu. Johnny hat keinen Hunger, Sue nichts zum Anziehen und Ben hält’s für blanke Zeitverschwendung. Im Grunde alles Ausreden, denn die drei befürchten, als Freaks bloßgestellt zu werden und sich zu blamieren.

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Der Preis des Ruhms: Dinnerpartys für die FF (Marvel)

Anführer Reed ruft zur Ordnung: Eine solche Einladung schlägt man nicht aus. Also auf in die Hauptstadt. Doch kaum sind sie da und lassen sich ehren, taucht das Ufo von Planet X auf und ein Roboter dreht seinen „hostility ray“ auf, der die Menschen feindselig werden lässt. Plötzlich kippt die Stimmung, die FF werden angefeindet und vom Militär angegriffen – sie fliehen.

Zurück im Baxter Building erklärt ihnen der Roboter, was er von ihnen will. Entweder sie kommen mit oder es droht ihnen ewige Flucht und Gefangenschaft durch die Menschen auf Erden. Freundlich um Hilfe zu bitten scheint keine Option. Also fliegt man zum Planeten X, allein schon aus Neugier. Widerstand erweist sich als zwecklos. Die Zeit drängt. Also stellt Reed in Windeseile ein Schrumpfgas her, mit dem alle Planetenbewohner in die Raumschiffe passen, um sich einen neuen Planeten zu suchen. Ein Vergrößerungsgas soll sie alle wieder herstellen können.

Kurrgo wittert seine Chance: Seine Untertanen sollen winzig bleiben, während er nur sich selbst vergößern will. Doch dann bleibt er allein auf dem Planeten zurück, weil er sich zu sehr an die Gaskartusche klammert. Am Ende, als die Helden im Raumschiff zurück zur Erde fliegen, erklärt Reed, es habe nie ein Vergrößerungsgas gegeben. Im All sei Größe ohnehin relativ – und das trifft auch auf unsere bescheidenen FF zu, die das Rampenlicht scheuen.

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