Fantastic Four #6 (1962): Captives of the Deadly Duo

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Marvel

Das Hauptquartier der Fantastic Four erhält endlich seinen Namen: Baxter Building. Und es bekommt auch einen präzisen Ort: oberhalb des 33. Stockwerks nimmt es vier Etagen und eine Dachterrasse ein. Außerdem ist es nicht mehr geheim. Gleich zu Beginn, als Bauarbeiter die Fackel durch die Luft fliegen sehen, wissen sie, dass er zum Hauptquartier will. Auch andere Passanten spielen das alte Superman-Spiel „Look, up in the sky!“ Zwei Seiten lang sehen wir die Menschen in New York auf der Straße stehen und staunen. Manche haben Zweifel, einer hält die FF für Einbildung der Massenhysterie, bis ihn Invisible Girl umrempelt und vor seinen Augen erscheint.

Susan läuft ins Baxter Building, nimmt den Expressaufzug. Woher sie kommt, warum sie zu Fuß unterwegs ist, erfahren wir nicht. Sie ist gespannt, ob ihr Bruder etwas Neues zu Dr. Doom herausgefunden hat. Sie ist in Eile, wirkt besorgt. Reed hingegen geht die Fanpost durch, liest von einem Jungen im Krankenhaus, besucht ihn und beantwortet ihm die Frage, wie sein Kostüm sich mit ihm denen könne. Hier beantwortet auch Stan Lee sicher eine Frage, die manch Leser beschäftigt.

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Doom besucht Namor unter Wasser. (Marvel)

Dr. Doom sucht Namor, den Sub-Mariner, auf, der gerade unbekümmert mit Delfinen durch die Gegend hüpft, als wäre nichts geschehen, und sich auch wieder ein nettes Heim unter Wasser eingerichtet hat. Doom erinnert ihn wieder an den alten Racheplan. Namor hielt sich bislang zurück, um es sich nicht mit seiner angebeteten Sue zu verhageln. Nun will er Doom helfen. Sagt er zumindest.

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Johnny stellt Susan wegen Namor zur Rede. (Marvel)

In der Zwischenzeit findet Johnny, dass Sue zwischen Büchern ein Bild von Namor versteckt hat, verbrennt es und verrät es Reed und Thing – so viel zum Thema Geschwisterliebe. Da steht plötzlich der Feind in der Tür. Ehe er sich erklären kann, geht Johnny auf ihn los. Doch Sub-Mariner kommt in Frieden. Er will Freunde gewinnen.

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Das Baxter Building hebt ab. (Marvel)

In diesem Moment hebt das Baxter Building ab. Doom lässt es mit einem Magnetdingsbums schweben und zieht es mit einem Düsenjet ins Weltall. Wie gut, dass die vier Astronauten Helme dabeihaben. Leider vergisst Hitzkopf Johnny, dass er im Vakuum nicht brennen kann, Reed muss ihn retten, scheitert aber auch daran, Dooms Schiff aufzuhalten.

Schließlich rettet Namor die FF. Er dringt in Dooms Schiff ein, leitet elektrische Ladung aus seinem Körper um wie ein Aal, Doom verlässt das Schiff und treibt auf einem Meteoriten davon. Die FF kehren samt Hauptquartier zurück nach New York, der Sub-Mariner zurück ins Meer. Eines Tages, wenn ihn die Trauer nicht mehr plagt, will er zurückkehren – das passiert schneller als gedacht, in Ausgabe 9.

Die Wende mit Namor überrascht. Die Figur bekommt eine ungeahnte Tiefe durch diese Entwicklung. Die FF haben also in einem Feind einen Verbündeten gefunden. Doch die Sache mit Susan kommt nicht mehr zur Sprache. Das Team ist nicht gerade sehr gut in Konfliktlösung.

Wie alles begann: 

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